Knappschaftsklinik Bad Driburg, Raum der Stille
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Der
im Jahre 2008 eingerichtete Raum der Stille ist im Jahre 2012 neu
gestaltet worden mit dem Ziel, ihn mehr wie eine Kapelle wirken zu
lassen.
Aus der entsprechenden Presseinformation der
Knappschaftsklinik ist zu entnehmen, dass die Künstler Manfred Hartmann
und Lars Walker aus Brakel die Wände mit farbigen Glasbildbändern
versahen, die vorne an der Fensterseite in ein großes zentrales
Bildmotiv einmünden. Weil das Glasbild größer ist als das tatsächliche
Fenster, entsteht durch die diffuse Streuung des Lichts der Eindruck
eines deutlich größeren bunten Fensters.
„Die Symbolik beschäftigt sich mit der Schöpfung, der
Menschwerdung und der Auferstehung, sie steht aber auch für Heilung“,
so Manfred Hartmann. „Mit viel Ehrfurcht und Respekt, vor dem, was
dieser Raum für die nach Trost und Kraft suchenden Menschen in diesem
Haus bereits bedeutete, haben wir uns dieser Aufgabe genähert und
versucht uns einzufühlen in das, was die Menschen bewegt. Wir haben uns
dann bewusst für eine lebensbejahende Symbolik der Motive entschieden“,
erklärt er weiter.
Die Motivideen von Manfred Hartmann wurde vom
Grafikkünstler Lars Walker geschickt umgesetzt. Die sich in einer
Metamorphose wandelnden Motive der Glasbildbänder fließen, wie der
ewige Strom des Lebens, in das große zentrale Motiv. Dabei lässt die
Kombination der Motive verschiedenste Formen der Deutung zu. Sie gibt
Raum für Inspiration, stimmt vielleicht nachdenklich und kann den Geist
hinleiten zu Antworten auf Fragen, die sich ein Mensch in Lebenskrisen
oftmals stellt. (Pressemitteilung)

copyright des Bildes: Knappschaftsklinik Bad Driburg
aufgenommen 30.11.2012
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