Logo
             




  Krankenhauskapelle.de
























Direktsuche auf unserer Seite
powered by FreeFind






Kreiskrankenhaus Leer, Raum der Stille

Website ja
zusätzliche Informationen ja

Neu eingerichtet ist im Krankenhaus der Raum der Stille, zu dem der zuständige evangelische Klinikseelsorger Gernot Wollé die folgenden Texte und die Bilder zur Verfügung gestellt hat.

Einweihung im ökumenischen Gottesdienst durch Landessuperintendentin Oda-Gebbine Holze-Stäblein

„Dank und Freude erfüllen das Herz an diesem Nachmittag.“ Das sagte Landessuperintendentin Oda-Gebbine Holze-Stäblein (Aurich), die im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes den Raum der Stille im Kreiskrankenhaus Leer einweihte. Er steht Patienten, Mitarbeitern und Besuchern tagsüber für Andacht, Stille und Gebet offen. Auch die Andachten und Gottesdienste werden dort gehalten und können direkt über das Hausfernsehen in die Patientenzimmer übertragen werden. Die Gäste, die bei der Einweihung keinen Platz im neuen Raum erhielten, konnten den Gottesdienst so in einem Gemeinschaftsraum verfolgen.

Die beiden Krankenhausseelsorger Pastor Gernot Wollé und Pastoralreferent Hans-Jürgen Dicke gestalteten die Liturgie des Gottesdienstes. Auch aus ihren Worten klang die Dankbarkeit gegenüber all jenen heraus, die den Raum der Stille ermöglichten. „Schlicht und schön“ fand ihn die Landessuperintendentin. In ihrer Predigt über die Heilung eines Aussätzigen (Markus 1, 40-45) sagte sie, dass die Menschen damals den Mann aufsuchten, der aus der Stille kam und wieder in die Stille zurückkehrte. Auch Helfende und Heilende selbst brauchten eine Kraftquelle.

Als einen „Meilenstein auch in der Geschichte dieses Krankenhauses“ bezeichnete beim anschließenden Empfang der Superintendent des Kirchenkreises Leer, Burghard Klemenz, den Raum der Stille. Zeitweise habe man sogar versucht, Gottesdienste in den Fluren zu halten. Als dann im Rahmen von Umbau und Neugestaltung der Klinik das Angebot der Trägergesellschaft gekommen sei, Räume zur Verfügung zu stellen, seien alle Hebel in Bewegung gesetzt worden. Besonders dankte er Pastor Wollé für dessen Unermüdlichkeit.

Rund 30.000 Euro seien für den Raum der Stille aufgebracht worden, erklärte Klemenz. Die Summe setze sich aus vielen Zuwendungen kirchlicher Ebenen, Spenden aus Kirchengemeinden verschiedener Konfessionen und vielen Einzelspenden zusammen.

„Als gutes Signal für die ökumenische Zusammenarbeit“ bewertete Pastorin Hilke Klüver, Präses des reformierten Synodalverbandes IV, in ihrem Grußwort das Gelingen dieses Projektes. Ähnlich äußerte sich Dechant Bernhard Gels vom Dekanat Ostfriesland der katholischen Kirche. Viel Anerkennung für das intensive Zusammenwirken für den Raum der Stille sprach auch Landrat Bernhard Bramlage aus.

Der architektonische Entwurf für das Raumkonzept lag in den Händen von Dipl.-Ing. Detlef Abel, evangelisch-lutherisches Amt für Bau- und Kunstpflege in Osnabrück. Er hat auch die Bemalung der beiden Außenfenster und des Fensters zum Flur entworfen, die von der Glasmalerei Peters aus Paderborn umgesetzt worden ist. Die Planung der Umbau-Arbeiten lag beim Hochbauamt des Landkreises in Zusammenarbeit mit den Architekten Eickworth & Iggena.

Dieses Fenster befindet sich in der Wand zum Flur. Pastor Gernot Wollé als einer der beiden Krankenhausseelsorger erläutert es.

Auf der Hauptseite des Krankenhauses wird auf den neuen Raum hingewiesen.

aufgenommen am 3.9.2005

update am 21.6.2008

Ihre Rückmeldung